Ein
gelungener Anlass
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Am 3.Juni
traf sich gegen 9:30 eine illustere Schar Appenzeller bei der
Tramschlaufe in Allschwil. Das Ziel war die Schule für Blindenführhunde.
An
diesem ersten, zwar noch kühlen, aber sonnigen Samstag war schon die
Wanderung entlang dem Mühlebach eine Wohltat.
Unterwegs
trafen immer wieder neue
Wanderer
zu unserer Gruppe.
Um
punkt 10 Uhr vereinten sich die Fahrer und die Wandergruppe. Wir wurden
bereits vom Führungsteam der der Schule für Blindenführhunde erwartet.
Sie begleiteten uns direkt in den Filmsaal. Schon während des Filmes
starrte manch einer mit offenem Mund und staunendem Blick zur Leinwand.
Das gibt’s doch fast nicht, zu was diese Blindenführhunde alles fähig
sind. Warten am Fussgängestreifen, ins Tram, stoppen bei Hindernissen,
wandern im Wald, ja sogar als Wegleiter für einen blinden Jogger. Nach
dieser kurzweiligen halben Stunde ging’s nun in die Praxis. In den neuen
wunderbaren und sauberen Anlagen wurde uns gezeigt wie die Labradore
ihre Ausbildung erhalten.
Gruppensinn, bewegen auf unsicherem Grund erkennen von Hindernissen für
den Blinden usw. usw. Zum Glück für Berichterstatter gibt es heute das
Internet, so kann ich einfach einen Link einfügen
http://www.blindenhundeschule.ch
Auf dieser Webseite wird die ganze über Jahre dauernde Ausbildung
kompetent uns ausführlich beschrieben.
Im
Schulungsgarten
wurde
uns auf eindrückliche Art und Weise, der Unterschied zwischen einem Hund
welcher am Anfang und einem welcher kurz vor Prüfung steht demonstriert.
Jöööööö, wie herzig, schnusig, lueg wie siedig …. Das waren die
meistgehörten Ausrufe bei den vier belegten Wurfboxen. Ein- bis
fünfwöchige jungen Vierbeiner konnten bewundert werden. Man konnte sich
kaum vorstellen, dass diese schwarzen verspielten Knäuel jemals in der
Lage sein werden einen Blinden Menschen durchs Leben zu begleiten.

Die
zweieinhalb Stunden der Führung vergingen wie im Flug. Vollbepackt mit
all den neugewonnenen Eindrücken dislozierten wir zu Fuss oder mit
den vorhandenen Fahrzeugen zum Restaurant Spitzwald.
Bei der
Verabschiedung nach dem Essen sah man nur zufriedene Gesichter. Dieser
wunderbare Anlass hat mit Sicherheit, bewirkt, dass alle Teilnehmer eine
ganz Andere Sicht und Einstellung zu blinden Personen mit Ihren Hunden
haben werden.
H. A.