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Appenzeller-Reisetag
Ein Bericht von Kurt Ramseier
Fotos Peter Klarer
Nicht
ganz 40 Personen meldeten sich zu unserem Appenzeller-Ausflug an.
Appenzellisch pünktlich war bereits um 07.15 Uhr die letzte Person an der
Muba eingetroffen, so dass wir uns um 07.25 Uhr in Bewegung setzen
konnten. In einem hochmodernen Car
fuhren wir bis Eiken, dann dem Rhein
entlang über Koblenz und genehmigten im Restaurant Kreuz in Kaiserstuhl
einen Kaffee mit Gipfeli. Weiter ging es dann infolge Zeitgutschrift via
Winterthur, St. Gallen, Speicher, Bühler, Gais nach Appenzell, wo wir um
10.40 ankamen. Eine Fahrt bei wunderbarem Wetter, ausschliesslich gut
gelaunte Passagiere und ein hervorragender Chauffeur, der auch noch eine
Hostesse in Form seiner Gattin mitbrachte, welche uns mit Getränken
bediente.
Der
R undgang bei der Firma Emil Ebneter war meisterlich von Frau Claire Graf
durchgeführt worden. Ein sehr interessantes Geschäft, wo wir auch
erfuhren, dass diese Firma mit ihren vielen Produkten das Appenzellerland
in 17 Ländern dieser Erde vertreten ist. 1 ½ Stunden lehrreiche Kost über
Entwicklung und Herstellung dieses weltberühmten Alpenbitters mit Kräutern
aus sehr vielen Ländern und Kontinenten dieser Welt. Anschliessend
Degustation und die Möglichkeit zum Kauf dieser erwähnten Produkte, von
der die meisten Gebrauch machten.
Das
Mittagessen im Rössli: kurz gesagt in jeder Hinsicht fantastisch! So ein
Haus suche ich in Basel und Umgebung vergebens. Fein gekocht, zartes
Fleisch, ‚aamächelig’ angerichtet, und niemand ging auch nur annähernd
hungrig vom Tisch. Ganz im Gegenteil, wir mussten uns anstrengen, damit
wir die Teller leer bekamen., obwohl diese nicht übermässig beladen
schienen. Diejenigen, die nicht dabei waren, haben im wahrsten Sinn des
Wortes ‚näbis’ verpasst. Danach hatten wir zwei Stunden Zeit zur freien
Verfügung. Der Metzger war nicht weit, um die Würste, die Beatrice bei der
Anfahrt bestellt hatte, abzuholen.
Ein Rundgang durch die Hauptgasse von
Appenzell stand für einige auf dem Programm. Auch hatten noch einige
andere ‚Beizen’ offen,
aber wir als seriöse Ausland-Appenzeller gingen
lediglich auf Drängen der Ehefrauen hinein. Pünktlich um 16.15 machten wir
uns über Hundwil, Herisau, Gossau, wie wir uns das neue Rondell, sprich
Kreisel von verschiedenen Seiten betrachteten, auf den Heimweg. Den
Schreibenden als Reiseleiter anzustellen, wäre nicht das Beste, sonst
hätten wir anstatt Winterthur womöglich Bischofszell angefahren und
dorthin wollten wir ja bekanntlich nicht. Da es aber auch in der
Ostschweiz Verzweigungen gibt, waren wir bald wieder auf dem richtingen
Weg, und bald spricht hoffentlich niemand mehr von diesem Lapsus.
Jedenfalls kamen wir um 18.35 Uhr gesund, heil und sehr zufrieden wieder
in Basel an und es gab niemand, der nicht restlos von diesem wunderbaren
Tag begeistert war, obwohl ab und zu Regentropfen fielen.
Kurt Ramseier
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