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Wanderung des Appenzeller-Verein Basel und Umgebung vom Sonntag, 16. Mai 2004 Nach eher kühlen
und regnerischen Tagen zeigte sich erneut rechtzeitig die Sonne für die
Jahreswanderung des Appenzeller-Vereins. Mehr als ein Dutzend
Vereinsmitglieder und Gäste freuten sich auf die bevorstehende Bewegung
unter der strahlenden Maisonne, auf ein gemeinsames Mittagessen in
Mariastein und die Möglichkeit sich auszutauschen, ja vielleicht sogar
neue Mitglieder kennenzulernen.
Beim Therwiler
Bahnhöfli startete die Gruppe zur 2. Etappe der Leimentalerwanderung. Die
1.Etappe hatten wir ja bereits letztes Jahr vom Bruderholz nach Ettingen
absolviert. Dieses Jahr führte uns der Weg auf der „Therwiler-Kuppe“
vorerst nach Flüh. Knapp ausserhalb Therwil hat uns Hansruedi Alder sehr
anschaulich über die geplante Strassenführung der Südumfahrung Basels
orientiert. Vielleicht ist bekannt mit welcher Entschlossenheit sich die
umliegenden Dörfer gegen eine solche in diesem schönen Gebiet wehren. In
Gedanken versunken, die Umgebung geniessend oder intensiv diskutierend,
zogen wir weiter. Viele Velofahrer, Jogger und Spaziergänger waren mit uns
unterwegs. Zur Linken machten sich die vielen Neubauten von Ettingen,
Witterswil und Bättwil, rechts die glücklicherweise mehrheitlich
unverbauten Hügel am Südrand des Elsass bemerkbar. Und schon näherten wir
uns Flüh, wo im Restaurant Rose in der etwas windigen Gartenwirtschaft der
versprochene Apéro serviert wurde. Erst im nachhinein wurde bekannt, dass
der Apéro von einem anonymen Spender übernommen wurde. Ein herzliches "vergelts
Gott" für diese Grosszügigkeit! Der Durst wurde mehrheitlich zuerst mit einem Glas Mineralwasser gemindert, bevor wir dann die Gläser mit Wein füllen liessen. Der Präsident dagegen bevorzugte ein kühles Bier. Inzwischen erhielt die Wandergruppe auch Verstärkung durch Mitglieder, die aus verschiedenen Gründen nur den gemütlichen Teil mitmachen wollten oder konnten. Schon bald hiess
es aber wieder aufbrechen. Die eine Hälfte beeilte sich, um nicht noch den
Bus nach Mariastein zu verpassen. Die andere Hälfte benutzte den steilen
Weg ins berühmte Klosterdorf hinauf. Im Restaurant Jura haben wir uns dann
alle wieder getroffen. Im Jassen würde man sagen, die Karten werden neu
gemischt, bei uns bedeutet dies, sich für das Mittagessen wieder zu
anderen Teilnehmern hinzusetzen, zu diskutieren und einander besser
kennenlernen. Im Appenzellerverein ist viel an Lebenserfahrung vorhanden
und es gibt immer wieder viel Interessantes auszutauschen. Das Restaurant war stark ausgelastet mit vielen hungrigen Gästen. Aber auch um 13.00 Uhr wurden wir noch rasch und gut bedient vom aufmerksamen Servierpersonal, das die Treppen zum 1.Stock auch ohne Lift sportlich meisterte. Das Essen war gut präsentiert und schmeckte vorzüglich. So fand ein gemütlicher Sonntag langsam seinen Abschluss. Zuvor lud der Präsident aber noch zum Waldgang in Dornach am Auffahrtstag ein (mit der Striichmusig Alder aus Urnäsch) und bedankte sich für den von Rosmarie Meier zur Zufriedenheit aller Beteiligten gut organisierten Wanderanlass.
Diejenigen die noch etwas mehr Zeit hatten, begaben sich anschliessend noch zu einem Rundgang im belebten und mit vielen Sehenswürdigkeiten versehenen Wallfahrtsort. Auf ein Wiedersehen freut sich Euer Wander-Berichterstatter Ernst Keller-Dräyer. |