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Berichte Appenzeller - Verein Basel |
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Die Berichte wurden vom Berichterstatter
Peter Frick erstellt.
Peter Frick hat auf die HV 2009 sein Amt als Berichterstatter
niedergelegt. |
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Preis-Jassen 2009, des Appenzeller-Vereins Basel und Umgebung
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Freitag, 6. Februar 2009,
ab 1900 Uhr, fand im Rest Landgasthof in Riehen /BS, das
Preis-Jassen statt. Seit Jahren gehört dieser Jassabend als fester,
traditioneller Teil zum Jahresprogramm des Appenzeller-Vereins Basel
und Umgebung. Genau zwei Duzend Jasserinnen und Jasser,
Vereinsmitglieder und Gäste, hatten sich für das Tournier
angemeldet.
Leider musste sich
Ehrenmitglied Christian Signer kurzfristig wegen Krankheit abmelden.
Eine angemeldete Person ist leider gar nicht erschienen und so
„opferte“ sich Vorstandsmitglied Ernst Keller und Ehrenpräsident
Jakob Bodenmann freiwillig als Zuschauer!
Nachdem die Teilnehmer
bei Jürg Geering, der als Spielleiter und „Buchhalter“ amtete, ihren
Einsatz bezahlt hatten, begrüsste die Präsidentin, Frau Beatrice
Geering die Vereinsmitglieder und Gäste und wünschte allen „gueti
Charte“ viel Glück und einen vergnügten Abend.
Gejasst wurden 5
Duchgänge, pro Spiel wurden die Karten achtmal ausgeteilt und die
Paarungen wurden durch das Los entschieden. Kaum war die letzte
Partie gelaufen, hatte Jürg Geering den auch schon die Punktzahlen
zusammen gezählt und die Rangliste erstellt. Alle im „Sääli“ waren
gespannt auf die Resultate, als Jürg zusammen mit seiner Gattin
Beatrice die Rangverkündigung vornahm. Als Erstes wurde bekannt,
dass die letztjährige Siegerin des Tourniers, Ruth Locher ihren
Titel nicht verteidigen konnte, wurde sie doch diesmal mit wenig
Kartenglück ganz ganz weit hinten rangiert...
Als Sieger und
Pokalgewinner konnte Ruedi Andreatta mit 3741 erreichten Punkten
ausgerufen werden.
Platz 2 erreichte René
Kurt mit guten 3589 Pkt. und im dritten Rang finden wir Hulda Meier
mit 3363 Pkt. Dicht dahinter mit 3361 Pkt. rangierte sich Heinrich
Sturzenegger und als Fünfter finden wir Dieter Schober mit 3337 Pkt
auf der Rangliste. Herzliche Gratulation allen Beteiligten!!
Sämtliche Teilnehmer
konnten am schönen Gabentisch eine der köstlichen
Appenzeller-Spezialitäten aussuchen und mit nach Hause nehmen.
(Vielen Dank den Sponsoren!)
Der gemütliche Jassabend
darf als schöner Erfolg bezeichnet werden. Es wäre erfreulich, wenn
sich im nächsten Jahr noch einige Mitglieder mehr zum Mitmachen
entschliessen könnten. Den Organisatoren des Jassabends sei an
dieser Stelle herzlich gedankt.
„Bliibid gsond und alles
Gueti“!!
Euer Berichterstatter
Peter FRICK
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Neujahrsapéro 2009, des Appenzellervereins-Basel und Umgebung
Der Neujahrsapéro des
Appenzellervereins-Basel und Umgebung fand in diesem Jahr mitten im
Herzen Kleinbasels statt.
Als sehr gediegener Ort wurde der
„Silberberg-Saal“ im Alterszentrum „zum Lamm“, in der Rebgasse 16
ausgewählt.
Der Einladung des Vorstandes
folgte eine stattliche Anzahl von über 50 Mitgliedern in den schönen
Saal mit der wunderbaren Stuckatur-Decke, um gemeinsam auf das neue
Jahr anzustossen.
Die Präsidentin Frau Beatrice Geering- Inauen und ihr Ehemann Jürg und
deren Grosskinder verstanden es einmal mehr, ein feines,
grosszügiges Büffet mit allerlei Tranksame und schmackhaften
belegten Brötchen bereitzustellen.
Beatrice Geering begrüsste die Anwesenden herzlich und wünschte allen
ein gutes, glückliches neues Jahr. Sie wünschte vor allem beste
Gesundheit, Wohlergehen und „viel Gfreuts“. Mit erhobenem Glas wurde
gemeinsam auf ein möglichst „gutes 2009“ angestossen.
Jürg Geering war auch diesmal wiederum bereit, einen kurzen
geschichtlichen Abriss über den „Silberbergsaal“ und seine
historische Vergangenheit abzugeben. So konnten wir einmal mehr
nebst dem gemütlichen Teil ein weiteres geschichtlich interessantes,
altes Basler-
Gebäude kennen lernen. Besten Dank Jürg für deine Ausführungen.
Mit gemütlichem Zusammensein unter „Heeweh-Appezeller“ fand ein weiterer
traditioneller schöner Anlass statt.
Der Präsidentin, ihren Familienangehörigen und dem gesamten Vorstand sei
für die Organisation und Durchführung aufrichtig gedankt!
Bliibid gsond bis zum nöchschte Mol!
Euer Peter FRICK
Berichterstatter Appenzellerverein-Basel und Umgebung
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Landsgemeinde und „Worschtmöhli“ 2008, mit dem Appenzellerverein
Basel und Umgebung
Einer langen Tradition folgend trafen sich die Mitglieder des
Appenzellervereins Basel und Umgebung,
um die Mittagszeit
am Landsgemeinde-Sonntag, zur Landsgemeindefeier
und
dem „Worschtmöhli.“
Die neugewählte Vereinspräsidentin, Frau Beatrice Geering-Inauen, durfte
eine stattliche Anzahl Vereinsmitglieder, Angehörige, Freunde und
Gäste im Kirchgemeindesaal
Zwinglihaus in Basel begrüssen. Sie freute sich sichtlich
über ihren ersten offiziellen Auftritt als neu gewählte Präsidentin
und wünschte allen Teilnehmern einen gemütlichen
Nachmittag.
Zur Eröffnung der Zusammenkunft intonierte die Streichmusik „Ausserberg
Riehen“ unter der Leitung von Franz Osswald das Landsgemeindelied.
Die versammelte Gemeinde erhoben sich dabei von ihren Sitzen und
sang wacker mit.
Die Küchenbrigade unter der Leitung
von Jürg Geering (einmal mehr) hatte für Speis und Trank
vorgesorgt. Traditionsgemäss wurden die „Original
Appezöller-Südwörscht und Schöblig “ mit feinem Kartoffelsalat
aufgetragen.
Als Überraschung traten nach dem Essen die Schwarzbuebe-Jodler
Dornach unter der Leitung von Ruth Matter-Riedi auf.
Hansruedi Alder, Mitglied im
Appenzellerverein und zugleich Sänger bei den Schwarzbuebe-Jodler
begrüsste seine „Heiwehappezöller“ und stellte den Jodelchor
vor. Mit zwei gut vorgetragenen Liederblöcken verschönerten
die Sängerinnen und Sänger
aus dem solothurnischen Dornach den schönen Nachmittag.
Zwischendurch spielte die Streichmusik „Ausserberg“ ein paar lüpfige
Stücke. Dabei hatten es
mir die fein sauber gespielten „Zäuerli“ besonders angetan.
Den Sängerinnen und Sänger
des sich leider aufgelösten „Appezällerchörli Basel“ kam an diesem
Nachmittag eine ganz besondere Ehre zuteil. Sie wurden vom Vorstand,
für ihren langjährigen Einsatz geehrt und als Dankeschön spendierte
der Verein den Sängerinnen und Sänger, das
„Worschtmöhli“. Recht herzlichen Dank für diese spontane
Geste!!
Als spassige Einlage trugen
Albert Neff und Ueli Rüd ein paar lustige Witze und (wahre)
Begebenheiten vor...
Nach dem Dessert und Kaffee orientierte Jürg Geering aus erster Hand
über den Verlauf der
Landsgemeinde in Appenzell. Sein Schwiegersohn hatte ihn unmittelbar
vorher telefonisch über
die verschiedenen Sachgeschäfte und Wahlen orientiert.
Bei gemütlichem Zusammensein ging am späteren Nachmittag einmal mehr ein
gut organisierter Vereinsanlass zu Ende.
Dem gesamten Vorstand, allen Helferinnen und Helfer sei an
dieser Stelle herzlich gedankt. Ebenso danken möchten wir der
Kirchgemeinde Zwingli / Lukas für das Gastrecht , durfte doch der
Appenzellerverein Basel bereits zum zweiten Mal die
Landsgemeindefeier und das „Worschtmöhli“
im Kirchgemeindesaal abhalten.
„Blibid gsond, bis zom nöchschte Mol!“
Euer
Berichterstatter Peter FRICK
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111. Hauptversammlung des Appenzellervereins Basel und Umgebung, vom
1. März 2008
Am Samstag, 1. März 2008, 16:25 Uhr, eröffnete das „Appezellerchörli
Basel“, unter der Leitung von Francesca De Felice, mit zwei Liedern,
die 111. Hauptversammlung des Appenzellervereins Basel und Umgebung.
Zuvor halfen die Sängerinnen dem Vorstand allen anwesenden 65
Vereinsmitgliedern die gewünschten Getränke zu servieren. Die
Leitung des Rest. Rialto hatte vergessen, Personal zu
organisieren...So konnten die Helferinnen ihr Talent auch im Service
beweisen!
Christian Signer, zurücktretender Präsident des Vereins begrüsste die
Anwesenden und richtete ein spezielles „Wöllkomm“ an den
Ehrenpräsidenten Jakob Bodenmann, sowie die Ehrenmitglieder. Er
verlas die Liste derjenigen Mitglieder, die sich entschuldigt
hatten. Wiederum erhielt der Verein eine Spende vom Ehepaar Tanner.
Vielen Dank!
Christian Signer sagte im Vorfeld zur Hauptversammlung eine gewisse
Spannung voraus, da im Vorstand neue Mitglieder, eine neue
Präsidentin oder ein neuer Präsident, sowie drei weitere Personen zu
wählen waren. Ebenso stand unter Traktandum 12 ein Antrag des
„Appezellerchörli“ Basel an, über den es abzustimmen galt.
Er machte eine kleine „Tour d’Horizon“ über die Vorstandsmitglieder, mit
denen er in den letzten 15 Jahren die Vereinsaktivitäten
organisierte und leitete. Seit 2002 amtete Christian Signer als
Präsident des Vereins. Er bedankte sich bei seinen Kolleginnen und
Kollegen für die flotte Zusammenarbeit. Manch gesellige
„Nachsitzung“ oder die privaten freundschaftlichen Kontakte waren
für ihn sehr wertvoll und er hofft, dass diese auch weiterhin
bestehen bleiben.
Unter dem Traktandum Mutationen
konnten im vergangenen Vereinsjahr erfreulicherweise 27 neue
Mitglieder gewonnen werden. Mit einstimmigem Handmehr wurden sie im
Appenzellerverein aufgenommen und herzlich begrüsst.
Mit einer Schweigeminute gedachte
man den 8 verstorbenen Mitgliedern. Nach Abzug von 11
Vereinsaustritten zählt der Verein gegenwärtig 314 Aktivmitglieder.
Die Anzahl der Gönner ist
ebenfalls gestiegen. Dese Gruppe zählt neu 24 Personen.
Die Jahresrechnung gab zu keiner
„Fragestunde“ Anlass, der Revisorenbericht wurde zu Kenntnis
genommen und beides einstimmig genehmigt.
Christian Signer bedankte sich bei
den Revisoren und richtete einen speziellen Dank an die Kassierin
Marianne Bodenmann, hatte sie doch auf Grund des grossen
Appenzeller-Abend im Landgasthof Riehen, mit vielen zusätzlichen
Verbuchungen, eine enorme Arbeit geleistet.
Mit einstimmigem Handmehr wurde
der gesamte Vorstand für das vergangene Vereinsjahr entlastet. Die
geleistete Arbeit wurde ihm herzlich verdankt.
Nach einer kurzen „Rauch- oder
Verschnaufpause“, wie man es auch immer nennen mag, leitete das
„Appezellerchörli“ mit einem „Zäuerli“ und zwei weiteren Liedern zum
zweiten Teil der Versammlung über, die mit den Wahlen fortgesetzt
wurde. Als Tagespräsident wurde Jakob Bodenmann bestimmt. Er
würdigte die Verdienste des abtretenden Präsidenten Christian Signer
und dankte ihm für seinen Einsatz. Er wurde von der Versammlung zum
Ehrenmitglied ernannt.
Als Nachfolgerin wurde die bisherige Vizepräsidentin, Frau Beatrice
Geering-Inauen, vorgeschlagen. Einstimmig und mit grossem Applaus
wurde sie als erste Präsidentin überhaupt in der 111 jährigen
Vereinsgeschichte des Appenzellervereins Basel und Umgebung gewählt.
Beatrice Geering-Inauen, in Appenzell aufgewachsen, ist im Jahre 1999 in
den Vorstand gewählt worden. Nach sechs Jahren als Beisitzerin trat
sie im Jahre 2006 als Nachfolgerin von Ruedi Andreatta das
Vicepräsidium an. In all den Jahren hat sie sich intensiv und mit
viel Freude zusammen mit ihrem Mann Jürg um den Verein gekümmert. An
unseren Anlässen hat sie sich durch ihr hervorragendes „Catering“
besonders beliebt gemacht. Sehr wertvoll für unseren Verein sind
aber auch ihre sehr guten Kontakte in den Kanton Appenzell
Innerrhoden. Wir sind sehr glücklich und erfreut, dass sich Beatrice
Geering-Inauen für das Amt als Präsidentin zur Verfügung stellt!!
Die verbliebenden Vorstandsmitglieder, Ehrenmitglied Marianne
Bodenmann-Müller, Rosmarie Meier-Keller und Kurt Ramseier wurden in
globo gewählt und bestätigt. Neu in den Vorstand wurde Meta Diem,
Sonja Zünd-Inauen und Ernst Keller aufgenommen.
Im Traktandum 12 Anträge, ist durch die Präsidentin des „Appezellerchörli“,
Marianne Bodenmann, ein Antrag zur Auflösung des Chörli eingereicht
worden. Am 20. Februar 2008, anlässlich der Chörli Hauptversammlung
wurde einstimmig bei einer Enthaltung die Vereinsauflösung
beschlossen. Da trotz vielen Bemühungen keine neuen, jüngeren
Sängerinnen und Sänger zu gewinnen waren und zudem die hohen Kosten,
( Dirigentin, Probelokalmiete etc.) die zum grössten Teil vom
Hauptverein getragen wurden, nicht mehr gerechtfertigt sind, hatte
man den Antrag auf Auflösung des Chörli beschlossen.
Darüber musste der Hauptverein abstimmen. Mit 30 Ja Stimmen bei 27
Enthaltungen und 0 Neinstimmen wurde die Auflösung des Chörli per
30. Juni 2008 beschlossen.
Frau Erika Scherrer wurde für ihre 25 jährige Vereinszugehörigkeit zum
Freimitglied ernannt. Ebenso wurden Alfred Vetsch für 45- und
Clemens Locher für 65 jährige Vereinszugehörigkeit geehrt. Herzliche
Gratulation. Christian Signer dankte zum Schluss der
Hauptversammlung allen Mitgliedern die ihm in den vergangenen Jahren
zur Seite standen und ihm das vertrauen schenkten.
Als letzte Amtshandlung übergab er der neuen Präsidentin „s’Glöggli“ und
wünschte allen Mitgliedern für die Zukunft nur das Beste.
„Bliibid gsond und bis zom nöchschte Mool“
Euer Berichterstatter Peter FRICK
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Weihnachtsfeier des Appenzellerverein Basel und
Umgebung 2007
Zu den Fotos:
Mit der Weihnachtsfeier im Saal des Landgasthof in
Riehen / BS, fand am Sonntag, 16. Dezember 2007, die letzte
Zusammenkunft der „Basler-Appenzeller“ statt. Eine schöne Anzahl von
über 80 Mitgliedern des Appenzellervereins Basel und Umgebung mit
ihren Angehörigen folgten der Einladung. Wie immer war der Saal
festlich dekoriert und die Tische schön gedeckt. Durch die
unermüdlichen Vorstandsmitglieder, Marianne Bodenmann, Beatrice
Geering-Inauen und Rosmarie Meier-Keller waren die runden Tische
zusätzlich mit Tannenreisig, Kerzen, selbstgebastelten grossen
farbigen Sternen, feinen „Weihnachtsgutzi“ und Schoggitaler
liebevoll geschmückt. (Vielen herzlichen Dank für die grosse
Arbeit!)
Christian Signer, der Präsident des Vereins, begrüsste die
Anwesenden, dankte für das Erscheinen und wünschte eine friedliche,
besinnliche Weihnachtszeit.
Das „Appezellerchörli“ unter der Leitung von Francesca De Felice
umrahmte die Feier mit Weihnachtsliedern in deutscher,
italienischer, englischer und lateinischer Sprache. Mit dem Lied „E
Stärn isch am Himmel gstande“ wurde für einmal ein Lied in echtem „Baseldytsch“
vorgetragen!!
Kurt Ramseier, Vorstandsmitglied, las eine etwas aussergewöhnliche,
eigene Weihnachtsgeschichte vor. Sie beinhaltete durchwegs traurige,
nachhaltige Erlebnisse aus seiner Jugendzeit, welche sich damals an
einem Heiligabend zugetragen hatten.
Im
Saal war es ob der Schilderungen sehr still geworden, bis dann
Francesa De Felice am Flügel und Milo Condello am Saxophon /
Klarinette mit bekannten, fröhlichen Stücken, die die meisten der
Anwesenden kannten, „echte Ohrwürmer“, wieder weihnächtiche Stimmung
aufkommen liessen. Den beiden Berufsmusikern wurde für ihre schönen
Darbietungen mit grossem Applaus gedankt.
Obwohl zu Beginn der Weihnachtsfeier bekannt gegeben wurde, dass
dieses Jahr St. Nikolaus wegen Arbeitsüberlastung nicht komme,
klingelte es plötzlich doch noch und der uns allen bekannte, schöne
„Samichlaus“ mit seinen weissen Haaren und dem vollen Bart,
begleitet von seinen beiden Helfern, den Zwergen „Zwuckel und
Zwackel,“ trat in den Saal. Leider war dieses Jahr nur ein einziges
Kind anwesend, das der „Samichlaus“ beschenken konnte... Wie jedes
Jahr lobte er besonders verdienstvolle Mitglieder und belohnte sie
dafür mit einem Chlausesäckli.
Es
wurde ein überaus gutes Nachtessen, mit feinem Service aufgetragen,
das bestimmt allen Anwesenden mundete. Beim anschliessenden Dessert
und Kaffee wurde ausgiebig geplaudert und erzählt.
Der Vorstand hatte es wiederum verstanden, eine schöne
Weihnachtsfeier in einem feierlichen Rahmen zu organisieren.
Dafür möchten wir uns herzlich bedanken.
Bliibid gsond und bis zom nöchschte Mol..
Euer Berichterstatter Peter Frick
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Zu den Fotos:
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Grosser
Appenzeller-Abend des
Appenzeller-Verein Basel und Umgebung
Mit einem schönen, ansprechenden Flayer warb der Appenzellerverein
Basel und Umgebung im Vorfeld für den öffentlichen „Grossen
Appenzeller-Abend“ vom Samstag, 20. Oktober 2007, im Festsaal des
Landgasthof in Riehen / Basel.
Das Publikum kam in grossen Scharen. Schon lange vor Saalöffnung
versammelte sich im Vorraum eine beachtliche Menschenmenge,
Mitglieder des Appenzellervereins Basel, Freunde und Gönner,
Sympathisanten.
Der Festsaal war deshalb schon nach kurzer Zeit mit
weit über dreihundert Personen bis auf den letzten Platz besetzt. Einige Gäste nahmen sogar auf dem Balkon Platz und genossen das
Dargebotene „von oben“.
Christian Signer,
Präsident des Appenzellervereins, begrüsste das Publikum herzlich
und wünschte einen vergnügten Abend mit original Appenzeller
Folklore.
Den Anfang machte die „Strichmusig Neff“ aus Appenzell. Guido Neff
am Hackbrett, mit Miriam Manser an der Geige, seiner Tochter Kathrin
am Cello und den beiden Söhnen Damian als Geiger und Michael als
Bassist, verstanden es das Publikum von Anfang an zu begeistern.
Nach drei äusserst präzise und mit grosser Dynamik gespielten
Stücken machte die „Strichmusig“ dem Saumchörli aus Herisau Platz.
Es ist schon fast müssig, das renommierte Saumchörli, gegründet im
Jahre 1946, näher vorstellen zu müssen. Es besteht zur Zeit aus 6
Sängerinnen und 9 Männerstimmen. Dirigiert wird dieser prächtig
klingende Chor von Willi Rohner.
Wechselweise vorgetragene bekannte
Appenzeller-Volkslieder, Zäuerli und wieder entdecktes,
traditionelles Liedergut mit humorvollen, spott- und neckischen
Texten, sogenannte „Ratzliedli,“ vermochten das aufmerksame Publikum
bei bester Laune zu halten.
Als weitere musikalische Einlage spielte die „Strichmusig“ Neff zum
„Hierig-Tanz“ auf, der von Miriam Manser und Michael Neff zur
grossen Freude des Publikums gekonnt getanzt wurde. In der Abfolge
des Tanzes wird in mehreren Figuren das Leben eines Paares
dargestellt.
Gewisse Figuren animierten die Zuschauer zum
Schmunzeln.
Im Saal war ob den schönen Darbietungen die gute Stimmung sichtlich
spürbar. In einer längeren Pause wurde auch den Rauchern unter dem
Publikum Rechnung getragen und der Anstrum auf den Losverkauf, in
der Hoffnung einen der schönen Preise mit nach Hause zu nehmen, war
riesig.
Mit Spannung wurden nach der Pause die angekündigten
Silvesterchläuse erwartet.
Ein „Schuppel Schöni“, bestehend aus zwei
„Rolli“ und vier „Schelli,“angeführt vom „Vorrolli“ führten auf der
Bühne das genau vorgeschriebene Ritual mit anfänglichem Geschell,
dann mit dem urtümlichen beinahe sakral klingendem Zauren vor. Ein
wirklich eindrückliches Erlebnis!!
Mit tosendem Applaus wurden die Chläuse verabschiedet. Die
wunderbaren, grossen, radförmigen Hauben der Rolli“, reich verziert
mit abertausenden von kleinen farbigen Glaskügelchen und die
rechteckigen
Hüte der „Schelli“ mit Szenen aus dem ländlichen Alltag
wurden nach der Vorführung am Bühnenrand zur Bewunderung
aufgestellt.
Ein Jodellied, vorgetragen von Miriam Manser
mit ihrer glasklaren
wunderschönen Stimme versetzte das muks mäuschen still lauschende
Publikum ins Staunen. Der Applaus war dementsprechend lang.
Schliesslich wurde vom Saumchörli ein Zäuerli mit „Talerschwingen“
zum Besten gegeben. Auch diese gefreute Darbietung kam bei den
Zuhörern gut an.
Der Präsident bedankte sich bei allen Beteiligten für den schönen
Abend und wünschte allen eine gute Heimkehr.
Mit einem leider etwas kurzen Cherab-Tanz verabschiedeten sich die
Folkloristen aus dem schönen Appenzellerland. Ein in jeder Hinsicht
durchaus gelungener „Grosser Appenzeller-Abend“ ging schliesslich zu
Ende.
Bliibid gsond, bis zom nöchschte Mol!
Euer Berichterstatter Peter Frick
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Jodlermesse,
Landsgemeinde und „Worschtmöhli“ 2007, des Appenzellervereins Basel und
Umgebung.
Der
Appenzellerverein Basel und Umgebung feierte die diesjährige Landsgemeinde,
verbunden mit dem traditionellen „Worschtmöhli“ in einem ganz speziellen,
wunderschönen Rahmen.
Das „Appezellerchörli Basel“, eine Untersektion des Hauptvereins,
verstärkt durch vier Sänger des Jodlerclub Therwil, übte über längere Zeit
die sechs Lieder der Jodlermesse von Fred Kaufmann, um sie am
Landsgemeindesonntag, am 29. April 2007, in der Kirche der evang.
Kirchgemeinde Zwingli/Lukas in Basel vorzutragen.
Pünktlich um 0930 Uhr begann im Zwinglihaus der Gottesdienst. Die Kirche
war mit mehr als zweihundert Personen überdurchschnittlich gut besetzt. Ein
sehr grosser Teil der Anwesenden waren Mitglieder und Freunde des
Appenzellervereins Basel und Umgebung.
Die Organistin, Frau Lädermann, überraschte mit zwei lüpfigen Ländlern als
Eingangs- resp. Ausgangsspiel auf der Kirchenorgel. Wir danken für die
spontane und treffende Idee! Der Gottesdienst wurde durch den scheidenden
Pfarrer Viktor Berger geleitet (Er übernimmt ein neues Amt als Basler
Stadtpfarrer).
Die Chörlidirigentin, Frau Francesca De Felice, verstand es einmal mehr, die
motivierten Sänger und Sängerinnen, die alle in der Appenzellertracht
erschienen, subtil und mit grosser Umsicht zu dirigieren.
Die sechs besinnlichen, appenzellischen Jodellieder kamen bei den Zuhörern
sehr gut an, durften wir doch nach dem Gottesdienst sehr viele Komplimente
und „Dankeschön“ entgegen nehmen. Einige Teilnehmer zeigten sich sogar
sichtlich gerührt.
Im Foyer des Zwinglihauses wurde anschliessend ein Apéro mit Wein,
Appenzellerbier sowie verschiedenen Appenzellerspezialitäten serviert. Mit
einem gelungenen „Zäuerli“ zusammen mit „Talerschwingen“ verabschiedeten wir
uns von den Gottesdienst-Teilnehmern.
Die Mitglieder und Freunde des Appenzellervereins begaben sich anschliessend
in den schön zurecht gemachten Saal im gleichen Haus, um unter sich die „Langsgemeinde“
mit anschliessendem „Worschtmöhli“ zu feiern. Zur Eröffnung erhoben sich
die über neunzig Gäste von ihren Sitzen und sangen gemeinsam das
Appenzeller Landsgemeindelied! Ein sehr eindrückliches, emotionales Gefühl!
Anschliessend wurden die feinen „Südwörscht und Schöblig“ aus dem
Appenzellerland, mit Kartoffelsalat auf schön dekorierten Tellern
aufgetragen.
An dieser Stelle
möchten wir einmal mehr dem fleissigen Ehepaar Jürg und Bea Geering-Inauen
und ihren Helferinnen für ihre Vorbereitungen und den grossen Einsatz
herzlich danken.
Zwischenzeitlich war auch die original Appenzeller-Streichmusik „Ausserberg
Riehen“ unter der Leitung von Franz Osswald eingetroffen und spielte zur
Freude und Unterhaltung wunderschöne Stücke aus ihrem Repertoir.
Gespannt waren alle, als Jürg Geering die Teilnehmer über den Ablauf und die
wichtigsten Entscheidungen der Landsgemeinde in Appenzell informierte. (Jürg
wurde durch seinen Schwiegersohn telefonisch direkt aus Appenzell über die
dortigen Geschehnisse orientiert!)
Verschiedene
Entscheide wurden auch in Basel mit Applaus zur Kenntnis genommen.
Mittlerweile
war ein feines Kuchenbuffet mit selbstgebackenen Kuchen bereitgestellt
worden. Bei Kaffee und Kuchen flotter Musik und Gesang verflog die Zeit
nur allzu rasch.
Der Präsident
des Appenzellervereins, Christian Signer bedankte sich bei der Dirigentin,
Frau Francesca De Felice, dem Appezellerchörli für die wunderbar
vorgetragene Jodlermesse. Er bedankte sich auch für die Darbietungen der
Appenzeller-Musik „Ausserberg Riehen“ und bei den Vereinsmitgliedern,
Freunden und Bekannten für das zahlreiche Erscheinen. Ein herzliches
Dankeschön gehört auch René Kirchhofer, dem Sigrist des Zwinglihauses.
Einmal mehr stand er uns in seiner freundlicher Art hilfsbereit zur Seite.
Merci René!
Es war einmal
mehr ein schöner Anlass, an dem man seine Freude haben konnte.
„Bliibid gsond
und bis zom nöchschte Mol“!
Euer
Berichterstatter Peter Frick
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Der Bericht zur
HV vom 24. März wurde von Marlise Frick verfasst.
110. Hauptversammlung des Appenzeller-Vereins Basel und
Umgebung
vom 24. März
2007
Obwohl die
Daten ein Jahr im Voraus bekannt sind und die Einladung zur diesjährigen
Hauptversammlung Ende Januar versandt wurde, fanden lediglich 48
Vereinsmitglieder Zeit, am Nachmittag des 24. März 07 ins Restaurant Rialto
zu kommen.
Christan Signer eröffnete die Versammlung pünktlich um 16.00 Uhr mit dem
Glöggli und begrüsste die Anwesenden, etwa ein Sechstel aller Mitglieder,
ganz herzlich. Ein besonderes Willkomm galt den teilnehmenden
Ehrenmitgliedern. Von den 10 Neu-Eintritten konnten wir Nelly Maritz mit
einem Applaus begrüssen.
Eine lange Liste der Entschuldigungen wurde verlesen. Die Abmeldung von
Ernst und
Mineli Tanner
wurde speziell erwähnt, legten sie doch der
Entschuldigung je CHF 100.00 Spende für das Chörli und den HV bei. An dieser
Stelle ein herzliches Dankeschön an das Ehepaar Tanner!
Die Traktandenliste wurde einstimmig genehmigt, nachdem zwei Stimmenzähler
gewählt wurden. Die Traktanden wurden speditiv erledigt und der Vorstand mit
grossem Applaus wiedergewählt. Speziell erwähnen möchte ich zwei Punkte:
Im letzten Jahr wurden 10 neue Mitglieder in den Verein aufgenommen. Dem
stehen 2 Todesfälle und 13 Austritte (meist aus gesundheitlichen Gründen)
gegenüber. Am 31.12.06 zählt der AV also 305 Mitglieder und 23 Gönner. Den
verstorbenen Mitgliedern wird die Ehre durch eine Schweigeminute erwiesen.
Die Jahresrechnung verzeichnet eine erhebliche Abnahme des Vermögens, was
den Vorstand zu dem Vorschlag veranlasst, den Mitgliederbeitrag auf CHF
40.00 zu erhöhen. Er wird angenommen.
Während der ganzen Versammlung herrschte eine gute, ruhige Stimmung. Am
Schluss der Veranstaltung verschönerte der Corale Pro Ticino di Basilea
unter der Leitung von Francesca De Felice mit einigen fröhlichen wie auch
besinnlichen und traurigen Liedern den Anlass. Draussen herrschte kaltes,
graues Winterwetter und drinnen konnten wir die Wärme des Südens spüren, die
die 28 Sängerinnen und Sänger mit ihren bunten Trachten und schönen Stimmen
verströmten. Mit einer aufstellenden Zugabe verabschiedete sich der Corale.
Bravo und Danke für die Darbietung!
Krönender Abschluss der
diesjährigen Hauptversammlung war ein feines
Abendessen in einem sehr festlich
gedeckten Saal.
Das nächste
Mal dürfen ruhig ein paar Mitglieder mehr erscheinen!
Bis zum
nöchschte Mol – bliibid gsond
Eure Marlise
Frick
Stellvertreterin oder job-sharerin des Berichterstatters
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Neujahrsapéro 2007
des Appenzellervereins Basel und Umgebung
Der Vereinsvorstand des Appenzellervereins Basel und Umgebung, hatte auch
diesmal eine gute Idee, indem er am Freitag, 12. Januar 2007, zum
Neujahrs-Apéro in das prachtvoll restaurierte „Wettsteinhaus“
nach
Riehen/BS einlud. Im ehrwürdigen Gebäude aus dem 17. Jahrhundert, mitten im
Dorfkern Riehen, dem Wohnsitz des ehemaligen Bürgermeisters von Basel,
Johann Rudolf Wettstein, ist heute das Spielzeugmuseum, Dorf- und
Rebbaumuseum beheimatet.

Der Einladung folgten gegen 60 Vereinsmitglieder. Im grossen Kellergewölbe
des Rebbaumuseums, im zweiten Untergeschoss, ausgestattet mit einem
Rundsteinpflasterboden, einer sehr grossen Eichentrotte, Rebbauwerkzeugen,
Zeichnungen, alten Fotos und Plänen von Riehen und vielen Informationen über
den Rebbau, wurden wir wie jedes Jahr von den Vereinsmitglieder Beatrice und
Jürg Geering-Inauen kulinarisch verwöhnt.
Ein schön zubereitetes Buffet, mit köstlich belegten Brötchen und den
verschiedensten Tranksamen (ein feines gekühltes „Quöllfrisch“ direkt aus
dem Appenzellerland fehlte natürlich nicht) war mit viel Freude und grossem
Einsatz vorbereitet worden. Ganz herzlichen Dank!
Ehrenpräsident Jakob Bodenmann begrüsste die Anwesenden und überbrachte die
besten Wünsche für’s 2007. Mit erhobenem Glas wurde auf ein gutes Jahr „angestossen“.

In seiner kurzen,
Ansprache berichtete Jakob Bodenmann über das neu
eröffnete
„Haus Appenzell“ in Zürich, in welches er zum Neujahrempfang eingeladen war.
Das „Haus Appenzell“ liegt an erstklassiger Lage an der Bahnhofstrasse 43,
in Zürich. Mit Freude erfuhren wir, dass im Rahmen der „Ernst
Hohl-Kulturstiftung Appenzell“ fortan die Liegenschaft des ehemaligen
Einrichtungshauses Ernst Hohl & Co. das „Haus Appenzell“ beherbergt. Die
Aufgabe des Hauses wird es sein, die Kultur und Lebensart der Region rund um
den Säntis in die schweizerische Öffentlichkeit und ins benachbarte Ausland
hinauszutragen.
Jürg Geering, selbst in Riehen aufgewachsen, machte anschliessend einen
kurzen geschichtlichen Abriss über das Wettsteinhaus und über das alte
Riehen. Zum Abschluss der Veranstaltung konnten die versch. Museen im Haus
besichtigt werden.
Einmal mehr konnten die „basler“ Appenzeller einen gelungen Neujahrsapéro
geniessen.
Bliibid gsond
bis zum nöchschte Mol!
Euer Peter
Frick, Berichterstatter

Weitere Fotos von diesem Anlass
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109.
Hauptversammlung 2006 des Appenzellervereins Basel und Umgebung.
zu den Fotos
Die 109. Hauptversammlung des
Appenzellervereins Basel und Umgebung fand am Samstag, 25. März 2006,
erstmals im Rest. Wiesental an der Schwarzwaldallee in Basel statt.
Mit 65 anwesenden Personen war der Saal platzmässig an der obersten
Kapazität angelangt...
Der Präsident, Christian Signer, eröffnete die Hauptversammlung pünktlich
um 1600 Uhr. Vor der offiziellen Begrüssung übergab er, fast schon
traditionsgemäss, Ehrenmitglied und Mundartdichter Ueli Rüd das Wort. Mit
dem Gedicht „Über d’Zyyt“..( die heute leider fast keiner mehr hat!!) gab
Ueli ein paar sinnliche Gedanken mit.
Anschliessend formierte sich das Appezeller-Chörli unter der Leitung von
Francesca De Felice und sang zur Einstimmung in die Versammlung drei
Lieder.
Christian Signer, der auch diesmal gut auf die Sitzung vorbereitet war,
begrüsste Ehrenpräsident Jakob Bodenmann- , die Ehrenmitglieder, mit
einem besonderen „Willkomm.“ Die Neumitglieder, die Präsidenten der
befreundeten Vereine, die Dirigentin des Chörli, sowie weitere Gäste
wurden namentlich erwähnt und mit Applaus begrüsst.
In der Einleitung versicherte der Präsident, dass er die Versammlung auch
dieses Jahr möglichst speditiv durchführen möchte, damit auch noch
genügend Zeit zum gemütlichen Zusammensein und „ e bitzli zbrichte“
übrig bleibt.
Mit der vorliegenden Traktandenliste waren alle Stimmberechtigten
einverstanden. Das Protokoll der letztjährigen Hauptversammlung sowie der
Bericht des Präsidenten mussten nicht verlesen werden, da sie bereits im
letzten Vereinsblättli „Appezeller-Poscht“ abgedruckt waren. Auch über die
verschiedenen Mutationen (6 Neumitglieder, 7 Todesfälle und 10
grösstenteils alterbedingten Austritten) war ebenfalls bereits umfassend
informiert worden. Im Andenken an die verstorbenen Mitglieder erhob sich
die Versammlung von ihren Sitzen.
Die Neumitglieder wurden in globo mit Handmehr und Aklamation in den
Verein aufgenommen. Der Appenzellerverein setzt sich momentan aus 310
Mitgliedern und 26 Gönnern zusammen.
Unter dem Traktandum 4 wurde die
Jahresrechnung behandelt. Diese schloss mit begründeten- und vom Kassier
Markus Gürber näher erläuterten Mehrausgaben ab und gab deshalb zu
keinerlei Disskusionen Anlass. Der Revisorenbericht wurde verlesen und die
Jahresrechnung genehmigt. Der Vorstand wurde mit Handmehr für das
vergangene Vereinsjahr entlastet.
Obschon aufgrund des Verlustes eine Erhöhung des Mitgliederbeitrages als
gerechtfertigt hätte behandelt werden können, wurde er auf Antrag des
Vorstandes in der bisherigen Höhe belassen.
Beim Traktandum 8: Wahlen, musste der Präsident zwei Demissionen aus dem
Vorstand bekannt geben. Vizepräsident und Ehrenmitglied Ruedi Andreatta
und Kassier Markus Gürber traten von ihrer Vorstandstätigkeit zurück.
Christian Signer würdigte die langjährige Arbeit von Markus Gürber und
bedankte sich bei ihm mit einem Geschenk.
Zum Rücktritt des Vicepräsidenten, Ruedi Andreatta hatte Ehrenpräsident
Jakob Bodenmannein ein paar Worte vorbereitet. Christian Signer
überreichte Ruedi Andreatta als Dank für die geleistete Vorstandstätigkeit
ein Geschenk und zusätzlich mit ein paar lustigen Sprüchen einen
Staubwischer, der bei der Mithilfe im Haushalt eingesetzt werden kann....
Die Wahl des Tagespräsidenten- resp. Präsidentin fiel auf Marlen Alder.
Nebst dem Präsidenten und den verbleibenden Vorstandsmitglieder wurde
Marianne Bodenmann einstimmig und mit grossem Applaus als neues
Vorstandsmitglied gewählt. Als Präsidentin des Appezeller-Chörli besteht
jetzt noch ein direkterer Kontakt zu der Gesangssektion und der erlauchte
Kreis der Ehrenmitglieder ist nach dem Ausscheiden von Ruedi Andreatta
weiterhin im Vorstand vertreten. Nicht zuletzt wurde die Frauenquote im
Vorstand nunmehr auf 60% erhöht!!
Der Vorstand stellt sich aus
folgenden Mitgliedern zusammen:
Christian Signer, Präsident
Rosmarie Meier-Keller, bisher Aktuarin
Beatrice Geering-Inauen , bisher Beisitzerin
Kurt Ramseier, bisher Mitgliederbetreuung
Marianne Bodenmann, neu
Die Chargen- und Arbeitsverteilung
wird durch den Vorstand selber geregelt. Als neuer Ersatzrevisor wurde
Arnold Kürsteiner gewählt.
Nach einer kurzen Pause stellte sich
zur Auflockerung erneut das Chörli auf und sang zwei Lieder und ein
Zäuerli, bevor die Versammlung zum zweiten Teil überging.
Zu neuen Freimitgliedern für
25-jährige Vereinszugehörigkeit wurde Markus Bänziger und Theodor Hohl
ernannt. Für 40- jährige Vereinstreue wurde Helga Kunz aus Herisau geehrt
.
Clemens Locher, welcher 63 Jahre dem Appenzeller-Verein angehört werden
durch Ruth Hediger zwei Flaschen Wein zugestellt.
Der Dank des Präsidenten ging an drei Mitglieder, die dafür sorgen, dass
der Verein weitherum wahrgenommen wird:
-nämlich im kleineren Kreis über das eigene Vereinsblatt, an
Jakob Bodenmann als Herausgeber der „Appezeller-Poscht“
-einer breiteren Leserschaft durch Berichte in den Tageszeitungen der
Region Basel und Appenzell, Peter Frick als Vereinshofberichterstatter
-und gar weltweit durch unsere Homepage, an Hansruedi Alder als
eigentlicher Verbindungsmann zur restlichen Welt.....
www.appenzellerverein.ch
Zum Abschluss der Versammlung dankte
der Präsident seinen Kolleginnen- und dem Kollege am Vorstandstisch für
ihre grosse Mitarbeit und ihr Engengement. Ebenso dankte er allen
Mitgliedern, die die verschiedenen Anlässe besuchten oder in irgend einer
Weise mithalfen das vergangene Vereinsjahr schön und interessant zu
gestalten. Ein grosses Dankeschön ging auch an alle Gönner, Inserenten und
Sympathisanten für ihre wertvolle Unterstützung.
Zum anschliessenden Nachtessen, fakultativ und auf eigene Rechnung,
hatten sich 54 Personen angemeldet. Im Restaurant wurde anschliessend
gegessen und untereinander „brichtet“ und zwischendurch auch wieder
einmal gesungen und „zauret“.
„Bliibid gsond, bis zom nöchschte Mol“
Euer Berichterstatter Peter Frick
     
     
    
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Die
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Neujahrsapéro 2006 des
Appenzeller-Vereins
Basel und Umgebung.
Abergläubige,
eventuelle Zögerer und Zweifler hatten auch diesmal nicht recht..........
Obwohl der diesjährige Neujahrsapéro an einem Freitag und erst noch an einem
13., im Januar 2006 und letztlich noch am Abend vor der Vollmondnacht in der
„d’Albe“, genauer gesagt im Schweizerischen Papiermuseum, im St. Alban-Tal
37, in Basel stattfand, ist er zur vollsten Zufriedenheit aller in einem
angenehmen Rahmen und an einem beeindruckenden Ort durchgeführt worden.
Das zum gleichen Zeitpunkt im Appenzellerland der alte Silvester gefeiert
wurde, sei hier nur kurz erwähnt.
Der Vorstand des Appenzeller-Vereins Basel und Umgebung hatte zu diesem
schönen Anlass eingeladen, um gemeinsam mit den Vereinsmitgliedern,
Angehörigen und Freunden auf das neue Jahr „anzustossen“. Die Organisation,
welche bestens klappte, war dem Vorstandsmitglied Kurt Ramseier übertragen.
(Vielen Dank Kurt für die gute Idee und die Durchführung.)
Herr Roberto Mazzucchelli von der Museumsleitung verstand es, in einer
äusserst interessanten Einführung über den Werdegang der verschiedenen
Papiermühlen, die im Mittelalter in Basel ihre Blütezeit hatten, zu
berichten. (Es standen einst über 11 Papiermühlen in Basel und davon die
meisten im St. Alban Quartier.)
Während des Museumrundganges bot sich sogar die Gelegenheit selber Hand
anzulegen, indem aus einem Bottich Papier geschöpft werden konnte. Die
sorgfältig restaurierte Papiermühle mit dem imposanten Wasserrad, dem
riesigen, hölzernen Räderwerk und den alten Transmissionen beeindruckte die
64 Teilnehmer sichtlich.
Zwischenzeitlich war auf der Empore im Museum ein schönes Apéro-Buffet
bereitgestellt worden. (Wir bedanken uns bei den Frauen Brigitte Corda und
Susanne Bollier vom Museum für ihre Arbeit)
Kurt Ramseier richtete im Namen des Vorstandes einige Worte an die
Vereinsfamilie und bedankte sich für die grosse Teilnahme und das Interesse
am Vereinsgeschehen. Er wünschte allen ein gutes neues Jahr, mit wenig
Sorgen, bester Gesundheit und „viel Gfreutem“. Mit erhobenen Gläsern wurde
gegenseitig angestossen und gute Wünsche ausgesprochen.
Es war ein gediegener Abend unter Appenzeller und Freunden. Der Anlass auch
diesmal ein Erfolg. Ein spontan angestimmtes „Zäuerli“ durch die Präsidentin
des Appezellerchörli, Marianne Bodenmann, gab dem schönen Anlass einen
würdigen Abschluss.
Bliibid gsond und bis zom nöchschte Mool!
Euer Peter
Frick
Die
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Schubert-„Stobete“ in der
Theodorskirche in Basel
Als
Höhepunkt im diesjährigen Vereinsjahr des Appenzeller-Vereins Basel und
Umgebung kann die Schubert „Stobete,“ vom Samstag, 12. November 2005, in der
alt ehrwürdigen Theodorskirche (Jahr 1101) in Basel bezeichnet werden. Auf
Anregung und Initiative von Frau Margrit Thommen, Mitglied des
Appenzeller-Vereins Basel und in enger Zusammenarbeit mit dem
Vereinsvorstand, konnten die bekannten Appenzeller Volksmusiker: Noldi
Alder, Violine, Töbi Tobler, Hackbrett und der Gitarrist Urs Stirnimann,
zusammen mit Mitgliedern des Tonhalle-Orchester Zürich, für ein gemeinsames
Konzert nach Basel verpflichtet werden.
In der gut
besetzten Kirche wurde es nach dem siebten Glockenschlag der Turmuhr
plötzlich mucksmäuschenstill, obwohl bisweilen weit und breit keine Musiker
zu sehen waren. Im kurzen Augenblick der Stille machte ich mir Gedanken:
„Was kann man sich überhaupt unter einer Schubert „Stobete“ vorstellen?“
Vielleicht war ich nicht einmal der Einzige gewesen, der diesen Gedankengang
hatte... Nach einer Weile erschien aus einem Nebenraum beim Chor Florian
Walser, Klarinettist, Mitglied des Tonhalle-Orchesters und gab einige
Erläuterungen und Hinweise auf das folgende Programm. Zwischenzeitlich trat
die Violinistin Mary-Ellen Woodside auf den beleuchteten Podest und
intonierte bekannte Stücke aus Schuberts „Deutschen Tänzen“. (Franz
Schubert, 1797-1828, hat über 450 Tänze komponiert) Nach ein paar Takten
trat aus dem Seiteneingang Noldi Alder und stimmte mit der Violine in das
Stück ein. Nach und nach erschienen sämtliche Musiker, bis sich
schlussendlich das ganze Ensemble musizierend, vorne beim Chor aufgestellt
hatte. Was die acht Musiker spielten, wechselweise, manchmal im
Zusammenspiel, teils klassisch, dann wieder bodenständig volkstümlich, war
eine glückliche Verbindung von Virtuosität, mit einer unglaublichen
Präzision. Die Gegensätze der „Schubert Tänze“ zu den „Schweizer Tänzen“
machten das Konzert überaus interessant und abwechslungsreich. Der äusserst
lockere Auftritt des ganzen Ensembles und die witzigen Ansagen von Noldi
Alder, standen fast in einem Kontrast zur intonierten Sorgfalt und
Präzision. Besonders erwähnt sei hier das Hackbrettsolo von Töbi Tobler,
eine Eigenkomposition, die man als richtiger „Ohrenschmaus“ empfand. Das
Stück wurde passend als „Klangwolke“ angesagt! Die Zuhörer waren begeistert
vom melodiösen, sehr gefühlsvoll gespielten Stück. Sie bedankten sich mit
grossem Applaus. Zwei klanglich, in der Tonlage sehr ungewohnte „Zäuerli,“
fast ein wenig „schräg“, gesungen von Noldi Alder und begleitet von Gallus
Burkard am Kontrabass und Hackbrettler Töbi Tobler, wurden ebenfalls sehr
begeistert aufgenommen. Zum Abschluss des anderthalbstündigen Konzerts
spielte das ganze Ensemble einen alten, lüpfigen „Urnäscher Schottisch“. Das
begeisterte Publikum geizte nicht mit Applaus, ja es bedankte sich mit einer
Standing Ovation. Die Musiker freuten sich und bedankten sich mit drei
„Drübereingaben“.
Wer nicht
dabei war, hat ganz sicher etwas verpasst...
„Bliibid
gsond, bis zom nöchschte Mool“
Euer
Berichterstatter Peter Frick
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Zum Bericht über den Reisetag ins
Appenzellerland von Kurt Ramseier. |
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Landsgemeinde und „Worschtmöhli“ 2005,
mit dem Appenzellerverein Basel und Umgebung
Am
Landsgemeinde-Sonntag, trafen sich die Mitglieder des Appenzellervereins
Basel und Umgebung, am späteren Nachmittag, im Gundeldinger-Casino in Basel,
zur Feier der Landsgemeinde mit anschliessendem „Worschtmöhli“. Der
Vice-Präsident, Ruedi Andreatta, eröffnete die Zusammenkunft mit einem
herzlichen „Wölkomm“ und gab zur Entstehung und Tradition der
Appenzeller-Landsgemeinde ein paar interessante Erklärungen ab. Unter
Anderem war zu erfahren, dass der Kanton Appenzell AI bis dato als einziger
Kanton kein Hundegesetz kannte und ein solches erst vor kurzem wegen der
Problematik der „Kampfhunde“ thematisiert werden musste...
Zum Auftakt der kleinen Feier intonierte das Appezellerchörli Basel (in den
Trachten gekleidet)
das Landsgemeindelied, „Alles Leben strömt aus aus dir“, wozu sich die 55
anwesenden Mitglieder und Gäste von den Sitzen erhoben und ebenfalls
mitsangen.
Ehrenmitglied Bruno Alder stellte sich auch dieses Jahr wiederum als
Beobachter und Berichterstatters zur Verfügung. Bereits am frühen Morgen
fuhr er nach Appenzell um rechtzeitig auf dem Landsgemeindeplatz zu sein, wo
er das Geschen „am Ring und Stuhl“ beobachtete. Er schaffte es auch,
wiederum rechtzeitig in Basel zu sein, damit er die Mitglieder des
Appenzellervereins aus erster Hand über den Ablauf der Landsgemeinde
informieren konnte. Seinen Ausführungen, die äusserst interessant waren,
hörte die „Gemeinde“ gespannt zu.
Unter anderem berichtete er, dass 4 Wahl- und über 26 Sachgeschäfte
behandelt und darüber per Handmehr abgestimmt werden musste.
Dem neu
gewählten Bauherr, Herr Stefan Sutter, möchte der Appenzellerverein Basel
und Umgebung an dieser Stelle herzlich gratulieren.
Mit zwei
Gesangsblöcken, in denen auch „ein Zäuerli“ nicht fehlte, verschönerte das
Appezellerchörli die schlichte Feier.
Auch in
diesem Jahr fehlten die bereits zur Tradition gewordenen „Südwörscht und
Schöblig vo dobe“ mit Kartoffelsalat nicht. Dem Vereinsvorstand danken wir
für die Organisation dieses traditionellen Anlasses.
„Bliibid gsond und bis zum
nöchschte Mol“
Euer Berichterstatter Peter
Frick
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108.Hauptversammlung des Appenzellervereins
Basel und Umgebung 2005
Die 108. Hauptversammlung des Appenzellervereins Basel und Umgebung fand am
Samstag, 2. April 2005, im Saal des Rest. Rheinfelderhof in Basel statt.
Es darf vorweg gesagt werden, dass es eine gute Hauptversammlung war, so wie
sie sich eigentlich jeder Verein wünschte. Der Präsident, Christian Signer,
war gut vorbereitet und kam demzufolge mit der Traktandenliste zügig voran.
Als Einstieg in die Versammlung hatte einmal mehr unser Mundartdichter und
Ehrenmitglied, Ueli Rüd das Wort.
Mit einem besonderen „Willkomm“ begrüsste Christian Signer den
Ehrenpräsidenten Jakob Bodenmann, die Ehren- und Neumitglieder, Gäste, sowie
Francesca De Felice, als Leiterin vom „ Appezellerchörli.“
In der Einleitung dankte der Präsident den Vereinsmitgliedern, dass sie sich
an diesem warmen, schönen Samstagnachmittag überhaupt die Zeit genommen
hatten, die Hauptversammlung zu besuchen.
Einen kurzen Gedanken widmete er dem Papst Johannes Paul II., der zu dieser
Zeit im Sterben lag. Er zitierte den Tageskommentar von Urs Buess aus der
aktuellen Basler-Zeitung.
Zitat: „Ruhm und Ehre begleiteten Papst Johannes Paul II. in seiner
Amtszeit, Ehrerbietung wird ihm nach dem Tode zuteil – doch ein würdiges
Sterben ist ihm scheinbar nicht vergönnt.“
Präsident Signer und auch sicher etliche der 58 anwesenden Vereinsmitglieder
hatten wohl den gleichen Gedanken wie Urs Buess.
Wie wir inzwischen wissen, wurde der Pontifex Maximus noch am gleichen Abend
von seinem schweren Leiden erlöst.
Anschliessend widmete sich Christian Signer der Traktandenliste zu.
Er dankte dem Berichterstatter für die Berichte in der „Appezeller-Poscht“
und in den verschiedenen Tageszeitungen und würdigte seine Arbeit mit einer
feinen Flasche „Appenzeller-Alpenbitter“. (Nochmals herzlichen Dank!)
Als Stimmenzähler wurde Vreni Preisig und Peter Klarer einstimmig gewählt!
Mit dem Auszählen der Personen, die am anschliessenden Nachtessen
teilnahmen, wurden sie einem kurzen Test unterzogen, den sie bravourös
bestanden.....
Das Protokoll der 107. Hauptversammlung vom 2004, sowie der Jahresbericht
des Präsidenten wurden in der letzten „Appezeller-Poscht“ publiziert. Durch
Handmehr wurden beide Berichte einstimmig genehmigt und mit Applaus
verdankt.
Unter dem Traktandum 3 wurden die Mutationen behandelt. Insgesamt konnten
letztes Jahr 12 neue Mitglieder in den Verein aufgenommen werden. Dem stehen
8 Todesfälle und 14 Austritte gegenüber, somit ergibt sich eine Abnahme von
10 Mitgliedern. (321 Mitglieder, Bestand am 31.12.2004)
Den Verstorbenen wurde mit dem Erheben von den Sitzen und einer
Schweigeminute gedenkt.
Die
neuen Mitglieder wurden in globo bestätigt und im Verein herzlich begrüsst.
Die
Jahresrechnung, die der Kassier Markus Gürber detailliert erläuterte, wurde
von der Versammlung genehmigt und verdankt. Auch der Revisorenbericht,
vorgetragen von Trudi Alder, gab zu keinerlei Diskussionen Anlass. Markus
Gürber wurde eine saubere und exakte Kassenführung bescheinigt. Die
Versammlung dankte ihm dafür mit einem langen Applaus. Der Jahresbeitrag
wurde in der bisherigen Höhe von Fr. 35.—pro Mitglied belassen.
Nach
der Pause stellte sich das „Appezellerchörli“ unter der Leitung von
Francesca De Felice auf und gab ein paar schöne Appenzeller Lieder und ein
„Zäuerli“ zum Besten. Die Darbietungen wurden mit Freude aufgenommen. Ein
Vereinsmitglied war sogar voll des Lobes über die gesanglichen Fortschritte,
die das Chörli in letzter Zeit gemacht hat. (Vielen Dank für den
Aufsteller!)
Als
Tagespräsident wurde Ehrenmitglied Ernst Bänziger vorgeschlagen und gewählt.
Ernst Bänziger hält dem Appenzellerverein schon seit über 50 Jahren die
Treue.
Bevor er zu den Wahlen des Vorstandes schritt, richtete er einige Worte des
Dankes an den Vorstand. Da keinerlei Demissionen vorlagen, konnte das
Wahlgeschäft speditiv erledigt werden.
Christian Signer dankte seinen Vorstandsmitgliedern für ihre grossartige
Mitarbeit. Speziell erwähnte er Kurt Ramseier, der vor einem Jahr in den
Vorstand gewählt wurde. Mit Aufmerksamkeit kümmert er sich um das neu
geschaffene Ressort „Mitgliederbetreuung“. Über seine Tätigkeit hat Kurt
Ramseier in der „Appezeller-Poscht“ ausführlich berichtet. Einen besonderen
Dank galt auch Hansruedi Alder, der die schöne, interessant gestaltete
Homepage betreut. (www.appenzellerverein.ch)
Unter dem Traktandum 9: Jahresprogramm, ebenfalls in der „Appezeller-Poscht“
aufgeführt, stellte der Präsident die verschiedenen Aktivitäten vor. Der
Vorstand würde sich sehr darüber freuen, wenn möglichst viele
Vereinsmitglieder an den Anlässen mitmachen würden.
Aus der Mitte der Mitglieder stellte Marianne Bodenmann, Präsidentin des
„Gemischter Chor des Appenzeller-Vereins Basel und Umgebung“ eine
Untersektion des Hauptvereins, den Antrag auf eine Änderung des Namens:
„Gemischter Chors des Appenzeller-Vereins Basel“. Sie begründete den Antrag
der Namensänderung und plädierte dafür, dass der Chor in Zukunft den neuen
Namen
„APPEZELLERCHÖRLI“
trägt. Nach reger Diskussion wurde darüber abgestimmt und der neue Name mit
grossem Mehr bestätigt.
Ab sofort wird der Chor den gefällig klingenden Namen Appezellerchörli Basel
tragen. Der Präsident liess es sich nicht nehmen, indem er eine übergrosses
Plakat mit dem neuen Namenszug enthüllte.
Unter dem Traktandum 12 standen die Ehrungen.
Hans Kellenberger wurde für 25-jährige Vereinszugehörigkeit zum Freimitglied
ernannt.
Für 40 Jahre Vereinszugehörigkeit wurden folgende Mitglieder mit einer
Urkunde und einem kleinen Geschenk geehrt:
Ehrenmitglied Margrit Degen
Hans Eugster
Max Güntert
Sonja Heppler
Irma Hollinger
Fritz Leibundgut
Anny Wyssbrod
Für 50 Jahre Vereinszugehörigkeit
Ernst Bänziger
55 Jahre
Armin Geiger
60 Jahre
Frau Kappeler –Stark
Clemens Locher, als ältestes Mitglied mit 62 Vereinsjahren, wurde für seine
Treue ebenfalls erwähnt und mit einem kleinen Geschenk geehrt.
Bei anschliessendem gemütlichen Zusammensein und einem fakultativen
Nachtessen fand der Anlass seinen Ausklang.
Dem Wirteehepaar Fröhlicher vom Rest. Rheinfelderhof sei an dieser Stelle
für die Gastfreundschaft herzlich gedankt.
„Bliibid gsond und bis zum nöchschte Mol“
Euer Berichterstatter Peter Frick
Liebesgruss ans ....... |
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Neujahrsapéro
2005
Der Neujahrs-Apéro
des Appenzellervereins Basel und Umgebung fand am Freitag, 7. Januar 2005 im
Haus "Zum Hohen Dolder " statt. Das altehrwürdige, über 700 jährige Haus,
mit einer bewegten Vergangenheit, steht in Basel an der St. Alban-Vorstadt
35.
Der Einladung des
Vorstandes folgten über 50 Vereinsmitglieder, die im ersten Stock, in der
grossen Stube, durch den Präsidenten, Christian Signer begrüsst wurden. Mit
einem guten Tropfen wurde auf das neue Jahr angestossen und gute Wünsche
ausgeteilt. Beatrice und Jürg Geering hatten wiederum eine grosse Anzahl
feiner „Häppli“ und Canapes zubereitet, die allen mundeten. Ihnen sei für
den Einsatz und die grosse Arbeit herzlich gedankt.
In kurzweiliger Art
brachte uns Ruedi Andreatta die Geschichte des Hauses „Zum Hohen Dolder „
etwas näher. So erwähnte er unter anderem, dass das Gebäude in den Jahren
1545-47 einer umfassenden Renovation unterzogen wurde. Dabei wurden die
Maler Maximilian Wischack und Matthäus Hahn aus Schaffhausen beigezogen, die
auf der Ostwand der grossen Stube Tells Apfelschuss, den Tellensprung und
den Rütlischwur darstellten.
Nach diesen kurzen
aber interessanten Erläuterungen gab es genügend Zeit zum Plaudern und
gemütlichen Beisammensein.
Anstelle eines
Unkostenbeitrages wurde für die Seebeebenopfer in Asien gesammelt. Unser
Präsident konnte einen Betrag von Fr. 380.—der Glückskette überreichen. Es
war ein schöner Anlass zum Jahresbeginn. Dem Vorstand und den Helfern sei
dafür herzlich gedankt.
Blibid gsond und
alles Gueti, bis zum nöchschte Mol,
Euer
Berichterstatter Peter Frick
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Weihnachtsfeier des Appenzeller-Vereins Basel und Umgebung
Die Weihnachtsfeier des
Appenzellervereins Basel und Umgebung fand erstmals im Saal des Rest.
Seegarten im Park im Grünen 80 statt.
Christian Signer, der Präsident, konnte am Sonntag, 12. Dezember 2004, gegen
1700 Uhr, eine grosse Anzahl von Vereinsmitgliedern und Gästen begrüssen.
Die schlichte, aber sehr schöne Feier, wurde durch zwei passende Gedichte
von Ueli Rüd eröffnet. Ueli konnte leider nicht anwesend sein,
stellvertretend wurden sie deshalb von Ruedi Andreatta vorgetragen. Die
beiden Gedichte : "D'r neu Schlittä und d' Uusläufer-Wiänacht" erzählen aus
früheren Zeiten. Sie lassen Bilder vergangener Jahre aufleben und manch
anwesendem Mitglied wurde warm ums Herzen, wurden doch bei einigen
Erinnerungen ähnlicher Begebenheiten aus eigener Kindheit wach. Mir ist es
jedenfalls so ergangen!
Der Auftritt des Kinderchors Oberwil unter der Leitung von Frau Brigitte
Witschi setzte der Weihnachtsfeier einen ganz besonderen Glanzpunkt auf. Es
war rührend zu sehen und zu hören, wie die 6 - 13 jährigen
Mädchen und Buben
mit viel Einsatz und Eifer, und dazu mit grosser Disziplin, ihre Lieder
vortrugen. Nochmals ein ganz grosses Bravo und herzlichen Dank für die
erquickenden Darbietungen.
Kaum hatte der Kinderchor den Saal
verlassen, machte St. Nikolaus, der im Appenzeller-Verein bereits zur
schönen Tradition geworden ist, mit seinen beiden Helfern, den Zwergen "Zwuckel
und Zwackel" die Aufwar-tung. Währenddem die Zwerge an den Tischen Nüsse
verteilten, beschenkte St. Nikolaus einige besonders engagierte Mitglieder.
Die Sängerinnen und Sänger des gemischen Chors des Appenzeller-Vereins
erhielten ein "Chlausensäckli". Mit dem Lied "Alleluja" und einem Kanon
bedankte sich der Chor!
Mit der Ermahnung an die
Anwesenden, sich für ein schönes und friedliches Zusammenleben mit allen
Mitmenschen einzusetzen, verabschiedete sich der St. Nikolaus und verschwand
in Richtung Schwarzwald...
Auch ihm und den Zwergen für sein
Kommen ein herzliches Dankeschön.
Francesca De Felice, unsere
Chorleiterin, diesmal am Klavier,
begleitet von Milo Condello, Saxophon und
Klarinette, verschönerten die Weihnachtsfeier mit zwei Stücken aus ital.
Filmen, einer neapolitanischen Tarantella, sowie drei schweiz.
Volksmusikstücken. Ein wahrer Ohrenschmaus.
Am Schluss der verschiedenen
Darbietungen ehrte der Präsident den Redaktor und Herausgeber der
"Appenzeller-Post", Jakob Bodenmann, mit einem schönen Geschenkkorb für sein
grosses Engangement und seinen unermüdlichen Einsatz.
Ein feines Nachtessen rundete den
gemütlichen Abend ab.
Ich möchte es nicht versäumen,
Beatrice Geering für die vielen selbstge-backenen Anissterne, die den
gedeckten Tisch schmückten, ganz herzlich zu danken. In der heutigen Zeit
ist es wahrlich selten, dass sich jemand derart zeitaufwändig für einen
Verein engagiert!!
Die Weihnachtsfeier der
"Appenzeller" war auch diesmal ein schöner Anlass.
Bliibid gsond, bis zum nöchschte
Mol,
Euer Berichterstatter Peter Frick
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Zum Bericht der
Delegiertenversammlung AVCH
Verfasser Markus Gürber |
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Zum Bericht der
Wanderung 04
Verfasser Ernst Keller |
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107. Hauptversammlung des Appenzellervereins Basel und Umgebung 2004
Im Rest. Rheinfelderhof in Basel, fand die 107.
Hauptversammlung des Appenzellervereins Basel und Umgebung statt.
Der Präsident, Christian Signer eröffnete die Versammlung und gab als erstes
Ueli Rüd, dem "Vereins-Poeten" das Wort. Ueli trug wie immer, in spassiger
Art ein lustiges Gedicht vor, das man aber auch von einer ernsten Seite her
betrachten konnte und deshalb auch zum Nachdenken anregte.
Nach diesem "Prolog" erfolgte die offizielle Begrüssung. Besonders "wöllkomm"
hiess Christian Signer die Ehrenmitglieder und die Neumitglieder, die er
namentlich erwähnte. Einen ganz besonderen Gruss richtete er an Edwin
Heppler, Präsident des Thurgauervereins BS und an Urs Müller, Präsident des
St. Gallervereins BS. In der anschliessenden Einleitung hielt Christian
Rückschau auf das vergangene Vereinsjahr. Dabei kam er auch auf die
politischen Ereignisse, die Nationalrats- und Bundesratswahlen zu sprechen.
Damit dem Präsidenten aber nicht der Vorwurf gemacht werden konnte, er hätte
halt am Anfang der Versammlung etwas zügiger vorwärts machen müssen, ging er
anschliessend "wädli" zu den Sachgeschäften der Traktandenliste über.
An dieser Stelle kann gesagt werden, dass Christian Signer die Versammlung
wiederum mustergültig vorbereitet hatte und er demzufolge die einzelnen
Traktanden zügig voranbringen konnte.
Das Protokoll der 106. Hauptversammlung wurde durch einstimmiges Handmehr
genehmigt und der Aktuarin, Frau Rosmarie Meier-Keller verdankt. Bei den
Mutationen konnten 15 neue Mitglieder in den Verein aufgenommen werden,
gegenüber 13 Austritten und drei Todesfällen.
Unter dem Traktandum 4 wurde die Jahresrechnung behandelt. Der Kassier,
Markus Gürber, erläuterte detailliert die Zahlen der Buchhaltung und nachdem
der Revisorenbericht verlesen war, wurde die Jahresrechnung einstimmig
genehmigt. Mit grossem Applaus wurde Makus Grürber für seine gute Arbeit und
die sorgfältig geführte Kassa herzlich gedankt. Auf Grund der gesunden
Finanzlage konnte der Jahresbeitrag auf der bisherigen Höhe belassen werden.
Nach einer kurzen Pause konnte zum Wahlgeschäft geschritten werden.
Ehrenpräsident Jakob Bodenmann wurde zum Tagespräsidenten gewählt. Da die
bisherigen Mitglieder des Vorstandes sich zur Wiederwahl stellten, konnte
das Wahlgeschäft speditiv erledigt werden. Der Vorstandes stellte den
Antrag, in der Person von Kurt Ramseier, den Vorstand um ein Mitglied zu
erweitert. Der Grund dafür ist: Seit Jahren versucht der Vorstand mehr oder
weniger erfolgreich die kranken und betagten Mitglieder zu besuchen.
Aufgrund einer recht starken Belastung durch den Verein ist es aber häufig
nur beim Wunsch geblieben. Kurt Ramseier hatte sich anerboten, das Ressort
"Mitgliederbetreuung" zu übernehmen. Die Idee wurde von der Versammlung
begrüsst und Kurt Ramseier einstimmig in den Vorstand gewählt. Nach dem
Wahlgeschäft dankte Christian Signer allen Mitgliedern für das Vertrauen und
dem Vorstands für ihre grossartige Mitarbeit. In den Dank schloss er auch
Ehrenmitglied Marianne Bodenmann, als Präsidentin des gemischten Chor ein.
Unter dem Traktandum 9 wurde das Jahresprogramm 2004 vorgestellt (wurde in
der "Appenzeller-Post" bereits veröffentlicht). Ein weiterer Punkt waren die
Berichte der Kantonalvereine Basel und des Schweiz. Appenzellervereins.
Unter dem Traktandum: Anträge, stellte der Vorstand deren drei vor.
Er schlug nach vorgängiger Diskussion und sorgfältiger Abwägung an einer
Vorstandssitzung, drei verdiente Mitglieder zur Wahl zu Ehrenmitgliedern
vor.
Zu neuen Ehrenmitglieder wurden gewählt:
Margrith Preisig, Vreni Preisig und Bruno Alder.
Herzlich Gratulation!
Zum Freimitglied, nach 25-jähriger
Vereinszugehörigkeit wurde Edwin Heppler ernannt.
Für 40-jährige Vereinszugehörigkeit wurden folgende
Mitglieder geehrt:
Dütschler Werner, Krüsi Hansruedi, Müller Heinz.
Als "dienstältestes Mitglied", d.h. 73 Jahre
Mitgliedschaft im Appenzellerverein Basel, wurde Max Tanner
erwähnt. Leider konnte er aus gesundheitlichen Gründen nicht anwesend sein.
Wir wünschen recht gute Besserung !
Zum Schluss der
Versammlung dankte Christian Signer allen Mitgliedern, die regelmässig an
den Vereinsanlässen dabei sind, oder in irgend einer Weise mitgeholfen
haben, das vergangene Vereinsjahr zu gestalten. Er dankte aber auch denen,
die zwar die Anlässe seltener besuchen, aber durch ihre Mitgliedschaft, dem
Verein trotzdem eine wichtige Stütze sind. Ein grosses "Dankschön" ging an
alle Gönner, Inserenten und Sympathisanten für ihre wertvolle Unterstützung.
Am Schluss der Hauptversammlung wurden durch den gemischten
Chor zwei Lieder und ein "Zäuerli" vorgetragen.
"Bliibid gsond, bis zum nöchschte Mol"
Euer Berichterstatter, Peter Frick
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Der Appenzellerverein Basel und
Umgebung feiert die Landsgemeinde, mit dem "Worschtmöhli".
Pünktlich um 12:00 Uhr
und das immer am letzten Sonntag im April beginnt in Appenzell die
Innerrhoder Landsgemeinde. Zu dieser Zeit war das Ehrenmitglied Bruno Alder
vom Appenzellerverein Basel und Umgebung schon längst von Basel her in
Appenzell eingetroffen. Bruno Alder hatte sich auch in diesem Jahr für den
Appenzellerverein Basel als Berichterstatter der Landsgemeinde zur Verfügung
gestellt. Er beobachtete das Geschehen vor und während der Volksversammlung
in Appenzell. Am späteren Nachmittag kehrte er dann zu den versammelten
Vereinsmitglieder ins Gundeldinger Casino nach Basel zurück. In einem
interessanten Abriss orientierte er über das Geschehen rund um "den Ring und
Stuhl" und schilderte in appenzellischem Dialekt einige Eigenheiten dieses
Anlasses. Dabei erwähnte er auch, dass heuer zum ersten Mal seit über vier
Jahrzehnten, ein neues Mitglied der Regierung, durch Auszählen und nicht
durch Handmehr gewählt wurde. Allein dieses Wahlprozedere habe über eine
halbe Stunde in Anspruch genommen, mussten doch die über 3000 Innerrhoder
Frauen und Männer die im Ring versammelt waren den Platz verlassen, um an
vorbestimmten Toren gezählt zu werden.
Einer Tradition folgend, hatte der Vorstand des
Appenzellervereins Basel und Umgebung, unter dem Präsidenten Christian
Signer zur Landsgemeindefeier, verbunden mit dem obligaten "Worschtmöhli"
ins Gundeldinger Casino in Basel eingeladen. Dieser schönen Tradition
folgten viele Vereinsmitglieder. Zum Auftakt der Feier wurde gemeinsam das
Appenzeller Landsgemeindelied gesungen. Der Anlass wurde durch die
Appenzeller Streichmusik Ausserberg aus Riehen BS, unter der Leitung von
Franz Osswald und dem gemischten Chor des Appenzellervereins Basel, unter
der Leitung von Francesca De Felice, musikalisch untermalt und begleitet.
Die obligaten original "Südwörscht und Schüblig" "vo dobe" wurden auch
dieses Jahr serviert und auch ein Tänzlein zu einem Wälzerli fehlte nicht.
Der gediegene, schöne Anlass fand gegen 22:00 Uhr
seinen Abschluss.
"Bliibid gsond und bis zum nöchschte Mol"
Euer Berichterstatter, Peter Frick
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Am
Neujahrs-Apéro 2004, mit dem Appenzellerverein Basel und Umgebung.
Freitag, 9. Januar 2004, ab 1730 Uhr,
fand in der Liegenschaft Brunngässlein 8 in Basel, der fast schon obligate
Neujahrs-Apéro des Appenzellervereins Basel und Umgebung statt.
Der Präsident, Christian Signer, hatte mit einem Helferstab im Gebäude des
Teppichgeschäfts Schuster, einen schönen, hellen Raum im 1. Stock
kurzfristig in ein "Appezeller-Stöbli" verwandelt.
Geplant war der Apéro ursprünglich im "Haus zum hohen Dolder" an der St.
Alban-Vorstadt. Infolge besonderer Umstände musste die Lokalität gewechselt
werden; Es lag eine Doppelvermietung vor.
Nichtsdestotrotz folgten der Einladung des Vorstandes über 60
Vereinsmitglieder und Angehörige. Jürg und Beatrice Geering hatten ein
schönes Buffet vorbereitet, und so konnten wir bei Speis und Trank gemeinsam
auf das angefangene Jahr 2004 anstossen.
Für den schönen und durchaus gelungenen Anlass im neuen Jahr bedanken wir
uns herzlich und freuen uns bereits auf den Nächsten!
Bliibid gsond und bis bald
Euer Peter Frick
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Adventskonzert des Appenzellervereins Basel und Umgebung in
der Leonhardskirche.
Am Samstag,
13. Dezember 2003, 1900 Uhr, fand in der Leonhardskirche in Basel ein
öffentliches Advents-Konzert statt. Organisiert wurde es vom
Appenzeller-Verein Basel und Umgebung. Die musikalische Leitung hatte Dölf
Mettler aus Appenzell, der auch in Basel bestens bekannt ist, hatte er doch
schon im Jubiläumsjahr des Appenzeller-Vereins, ein erfolgreiches Konzert in
der Elisabethenkirche durchgeführt.
Das Konzert wurde von etwas mehr als 500 Besuchern genossen. Es sangen und
musizierten die Hobbysänger Appenzell, der Gemischte Chor Eggerstanden, das
Appezöller Vocal-Quartett "Chleeblatt", ein Alphorntrio, die
Originalstreichmusik Geschwister Küng. An Orgel und Klavier begleitete
Cyrill Fäh.

Mit einer kurzen Ansprache durch den Ehrenpräsidenten des
Appenzeller-Vereins Basel und Umgebung, Jakob Bodenmann, wurde das Konzert
eröffnet. Er hiess die Mitglieder des Appenzeller-Vereins Basel, die
verschiedenen Delegationen der Appenzeller-Vereine aus anderen Kantonen, der
Kantonalvereine, die Freunde des Appenzellerlandes, sowie sämtliche
Mitwirkenden herzlich "willkomm". Er bedankte sich bei den Besuchern für ihr
zahlreiches Erscheinen, erwähnte dabei auch die Gönner und Sympathisanten,
ohne die ein solcher Anlass überhaupt nicht durchführbar ist.
Daniela Mittelholzer verstand es auf herzliche Art, in reinstem Appenzeller
Dialekt durchs Programm zu führen und die einzelnen Vorträge anzusagen.

Ein Höhepunkt des stimmungsvollen und schönen Adventskonzerts bildete die
perfekt spielende Streichmusik der Geschwister Küng, die den Winter von
Vivaldi ebenso gefühlvoll und exakt intonierten wie die Eigenkomposition
"Wintergeflüster". Das Publikum war wie verzaubert von den feinen Klängen
des geisterhaften Stückes "Es geistert auf der Burgruine Clanx".
Nach einem besinnlichen, abwechslungsreichen Liederreigen, gelungenen
Alphorndarbietungen und grandiosen Streichmusikklängen verabschiedete sich
der Gesamtchor mit einem einfühlsamen Weihnachtslied.
Die
Konzertbesucher bedankten sich mit einer Standing Ovation.
Bliibid
gsond – bis zum nöchschte Mol
Eure Peter
Frick
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